Der Tag des Henri Squire beim Neckarcup – Déjà-vu für Nava und Den Ouden
Der Mittwoch stand beim Neckarcup 2.0 vornehmlich im Zeichen des Doppels. Insgesamt elf Matches waren zu absolvieren, sieben davon betrafen die Doppelkonkurrenz. Ausrufezeichen setzten deutsche Spieler aber im Einzel. Keine Angst vor großen Namen zeigte Henri Squire. Der Duisburger traf auf den viertgesetzten Pedro Martinez Portero, bewies Geduld, Nerven und zog sein variables Spiel auf, gegen das der Spanier kein probates Mittel fand. Am Ende siegte Squire mit 7:6 und 6:4. Davon beflügelt, setzte Squire am Abend im Doppel zusammen mit Max Wiskandt noch einen drauf – das Duo gewann im Match-Tie-Break mit 13:11 und zog ins Viertelfinale ein.
„Es war ein Auf und Ab“, kommentierte Squire sein Einzelmatch. „Ich hatte bereits Mitte des ersten Satzes mit einer kleinen Verletzung zu kämpfen gehabt, dann hatte auch noch Pedro Probleme mit seinem Fuß. Glücklicherweise habe ich jetzt einen Tag Pause, versuche zusammen mit den Physios – die eine tolle Arbeit leisten – zu regenerieren, um am Freitag wieder fit zu sein.“
Squire trifft dann auf den Spanier Alejandro Moro Canas, der den deutschen Wildcard-Spieler Max Schönhaus nach hartem Kampf und über zwei Stunden Spielzeit mit 6:7, 6:3 und 6:4 aus dem Turnier nahm.
Für Marko Topo endete der Neckarcup in der zweiten Runde der Einzelkonkurrenz mit 3:6 und 4:6 gegen den an Position zwei gesetzten Emilio Nava. Den Ausschlag zugunsten des US-Amerikaners gab in beiden Sätzen jeweils ein Break, ansonsten war wenig davon zu merken, dass der Deutsche in der Weltrangliste 200 Plätze schlechter platziert ist. Vorjahres-Finalist Guy Den Ouden musste gegen den Kroaten Matej Dodig über drei Sätze gehen, ehe er sich nach 131 Minuten mit 6:3, 6:7 und 6:0 durchsetzte und ins Viertelfinale des ATP Challenger 100 Turniers einzog. Dort trifft er – wie im Vorjahr – erneut auf Nava.
Im Doppel setzte sich das US-amerikanische-kanadische Duo Georg Goldhoff und Cleeve Harper gegen die rumänisch-marokkanische Combo Victor Cornea und Younes Lalami hauchdünn mit 7:6 und 7:6 durch, wobei beide Tie-Breaks mit 7:5 zugunsten der Nordamerikaner ausgingen. Grund zur Freude hatte die deutsch-niederländische Formation Tim Rühl und Mick Veldheer, die mit 6:2 und 6:3 das topgesetzte australische Duo Blake Bayldon und Marc Polmans ausschaltete.
Foto: Henri Squire (Credit: Neckarcup)
Results – Wednesday, 03 June 2026
Men’s Singles – Round of 16
[2] Emilio Nava (USA) d Marko Topo (GER) 63 64
[Alt] Henri Squire (GER) d [4] Pedro Martinez (ESP) 76(4) 64
Guy Den Ouden (NED) d Matej Dodig (CRO) 63 67(4) 60
Alejandro Moro Canas (ESP) d [WC] Max Schoenhaus (GER) 67(3) 63 64
Men’s Doubles – Round of 16
Tim Ruehl (GER)/Mick Veldheer (NED) d [1] Blake Bayldon (AUS)/Marc Polmans (AUS) 62 63
[2] George Goldhoff (USA)/Cleeve Harper (CAN) d Victor Cornea (ROU)/Younes Lalami (MAR) 76(5) 76(5)
Erik Grevelius (SWE)/Adam Heinonen (SWE) d [4] Daniel Cukierman (ISR)/Mariano Kestelboim (ARG) 64 64
Matej Dodig (CRO)/Luka Mikrut (CRO) d Daniel Elahi Galan (COL)/Joao Lucas Reis Da Silva (BRA) 76(6) 64
Alex Barrena (ARG)/Emilio Nava (USA) d Juan Jose Bianchi (VEN)/Anthony Genov (BUL) 64 75
[WC] Henri Squire (GER)/Max Wiskandt (GER) d Bruno Pujol Navarro (ESP)/David Vega Hernandez (ESP) 61 36 13-11
Jason Jung (TPE)/Kaito Uesugi (JPN) d [Alt] Pedro Martinez (ESP)/Mark Vervoort (NED) 76(2) 61
Neckarcup 2.0 – Heilbronn – Bad Rappenau, Germany
€160,680
31 May – 7 June 2026
ORDER OF PLAY – THURSDAY, 04 JUNE 2026
Hörtkorn Center Court – start 12:00
[NG] Diego Dedura (GER) vs Joao Lucas Reis Da Silva (BRA)
[1] Marco Trungelliti (ARG) vs Yu Hsiou Hsu (TPE)
[WC] Max Hans Rehberg (GER) vs [Q] Marvin Moeller (GER)
PLAZA Court – start 12:00
[3] Jan Choinski (GBR) vs Luka Mikrut (CRO)
Alex Barrena (ARG) / Emilio Nava (USA) vs [2] George Goldhoff (USA) / Cleeve Harper (CAN)
Not Before 17:00
After suitable rest – Erik Grevelius (SWE) / Adam Heinonen (SWE) vs Matej Dodig (CRO) / Luka Mikrut (CRO)